Oberfränkische Woche der Schulentwicklung 2021

Positive Pädagogik: Wege zu Lernfreude, Wohlbefinden und Schulglück

Programm

Prof. Dr. Olaf-Axel Burow

Positive Pädagogik: Wege zu Lernfreude, Wohlbefinden und Schulglück

Lassen sich Schulleistungen wirklich durch die akribische »Vermessung« von Lehrern und Schülern verbessern? Dieser Glaube hat sich mit den vielen Vergleichsstudien durchgesetzt, und noch immer hat der Begriff »Disziplin« Hochkonjunktur – für Lernfreude oder gar Schulglück scheint da kein Platz zu sein. Dem widerspricht Olaf-Axel Burow mit seiner »Positiven Pädagogik«, denn: Schulglück und Spitzenleistung sind kein Gegensatz, sondern bedingen einander!

Nicht Druck und Disziplin, sondern Wertschätzung und »Kreative Felder« führen zu Lernfreude – und somit zu Spitzenleistung. Und weil es in der Wissensgesellschaft von morgen mehr denn je auf Kreativität und Innovation ankommt, müssen Schulen Freiräume schaffen, um zukunftsfähig zu werden.

Termin: 15.11.2021

Beginn: 15:00 Uhr

Achtung: Anmeldung über FIBS: Lehrgangsnummer A464-0/21/290083-1

Workshop-Nr.: 10
Referent*in: Prof. Dr. Olaf-Axel Burow

Prof. Dr. Barbara Jürgens

Resilienz: Günstige Entwicklung trotz schwieriger Lebensbedingungen

Viele Kinder und Jugendliche müssen unter sehr ungünstigen Lebensbedingungen aufwachsen, z.B. Armut, schwieriges Elternhaus, kriminelles Umfeld, eigene körperliche Beeinträchtigungen etc. und viele von ihnen leiden unter diesen Bedingungen: Sie entwickeln emotionale oder Verhaltensprobleme, haben Schwierigkeiten in der Schule etc.
Die Forschung zeigt aber auch, dass keineswegs alle betroffenen Kinder und Jugendlichen eine ungünstige Entwicklung nehmen. Im Workshop geht es darum, welche Faktoren zu einer günstigen Entwicklung trotz schwieriger Lebensbedingungen beitragen und welche Bedeutung Schule und Lehrer in diesem Zusammenhang haben.

Termin: 16.11.2021

Beginn: 14:30 Uhr (Teil 1) und 16:00 Uhr (Teil 2)

Workshop-Nr.: 20
Referent*in: Prof. Barbara Jürgens

Dr. Claus Koch

Gelingende Beziehungen in Schule und Unterricht – was Schüler*innen UND Lehrer*innen gut tut.

Dass eine gelingende Beziehung zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen einen positiven Einfluss auf das Lernen im Unterricht und eine gute Klassenatmosphäre hat, haben zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen können. Woran sich im Übrigen die meisten von uns auch im Erwachsenenalter noch gut erinnern können.

Aber solche gelingenden Beziehungen sind im Schulalltag nicht immer der Regelfall. Deswegen beschäftigen wir uns zunächst mit den Grundlagen, wie solche tragfähigen Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern entstehen können. In diesem Rahmen stellt der Referent sein Konzept guter „pädagogischer Beziehungskompetenz“ vor, das Schüler*innen dabei hilft, sich angenommen, respektiert und gut aufgehoben zu fühlen und das Burnout und Resignation verhindert.

Termin: 17.11.2021

Beginn: 14:30 Uhr

Workshop-Nr.: 30
Referent*in: Dr. Claus Koch

Dr. Claus Koch

Gegen Einsamkeit und Angst hilft kein Nachhilfeunterricht. Corona in der Seele – was Kindern und Jugendlichen jetzt wirklich hilft.

Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf das Leben von Kindern und Jugendlichen. Von einer „Generation Corona“ zu sprechen aber vereinfacht ein komplexes Geschehen, denn nicht alle Kinder und Jugendliche trafen die Folgen der Pandemie, insbesondere Kontaktarmut und Selbstisolation, im selben Ausmaß. Warum aber kamen die einen ganz gut durch diese Zeit und andere nicht? Anhand von vielen Beispielen werden die Gründe aufgezeigt, die neben anderen Faktoren auch viel mit der frühen Kindheit der Betroffenen zu tun haben. Und es werden Vorschläge gemacht, wie wir allen Schüler*innen am besten nachhaltig helfen können, ins soziale Leben wieder zurückzufinden.

Termin: 17.11.2021

Beginn: 16:00 Uhr

Workshop-Nr.: 40
Referent*in: Dr. Claus Koch

Bettina Tittel

Resilienz in der Entwicklung

In diesem Vortrag erhalten Sie Grundlagen über die Ausreifung des Gehirns, welche Motive und Werte unser Denken und Handeln steuern und warum Emotionen einen wertvollen Hinweis auf verletzte Grundbedürfnisse sind. Sich selbst und andere besser verstehen zu lernen ist einer der Grundpfeiler der Resilienz und sorgt damit für eine gelassenere Haltung im Kontext von Schule, Beruf und Privatleben.

Termin: 18.11.2021

Beginn: 14:30 Uhr

Workshop-Nr.: 50
Referent*in: Bettina Tittel

Bettina Tittel

Resilienz für Eilige

In unserer schnelllebigen Welt mangelt es häufig an Zeitfenstern für Regeneration und Entspannung. Wie Sie dennoch auch mit kurzen Übungen Ihre Resilienz und Gelassenheit trainieren können, lernen Sie in diesem Workshop. Anhand von Mikro-Inputs und Mikro-Übungen, die nicht länger als  7 Minuten dauern, steigern Sie Ihre bewusste Wahrnehmung und Ihre Flexibilität und gelangen so zu einer resilienteren Haltung.

Termin: 18.11.2021

Beginn: 16:00 Uhr

Workshop-Nr.: 60
Referent*in: Bettina Tittel